Regeln und Tipps zur Namenssuche.

 

DREI GOLDENE REGELN ZUR NAMENSGEBUNG

 

1. Marke sein, heißt anders sein

Das menschliche Gehirn orientiert sich gemeinhin an dem, was es kennt. Das birgt bei der Suche nach einem neuen Marken- und/oder Firmennamen die Gefahr, dass man zu Beginn oft Wörter und Silben bemüht, die bereits inflationär genutzt werden. Diesem Umstand verdanken wir jeweils über zehntausend Markennamen mit BIO, LIVE/LIFE, DIGI, SOLUTION und vielen anderen. Das birgt nicht nur rechtliche Probleme, sondern erschwert auch den Aufbau eines eigenständigen Markenimages.

 

2. Nur eine einfache Botschaft ist eine gute Botschaft

Viele Gründer überfrachten ihren Markennamen. Sie möchten, dass er ganz viel aussagt über das Unternehmen, den Service oder die Philosophie. Oder Sie suchen den besonderen Wortwitz und erdenken sich Namen wie COMFUSION von Kommunikation (COM) und Zusammenführen (FUSION). Gut gemeint, aber die Nähe zu „Confusion“ ist nicht originell, sondern schlichtweg irreführend. Die Adressaten – egal ob Endverbraucher oder Geschäftskunden – denken in der Regel nicht über tiefere Bedeutungen nach.

3. Authentizität
Jeder Markenerfolg hat in erster Linie immer etwas mit Glaubwürdigkeit und Vertrauen zu tun. Wenn Sie zum Beispiel regionalen Apfelsaft vermarkten möchtesn und Sie würden sich „Global Fruit Solutions“ nennen, wäre nicht zielführend bis peinlich. Zu Authentizität zählt – nicht immer, aber häufig – auch das Bekenntnis zur eigenen Muttersprache im Firmen- und Markennamen.

 

FÜNF PRAKTISCHE TIPPS


Wenn Sie diese Grundregeln befolgen und sich einen Namen ausgedacht haben, sollten Sie im Vorfeld folgende Dinge prüfen:


1. Domain-Check
Ist die gleichnamige .de-Domain noch verfügbar (optimal auch die .com-Domain)? Zwar kann man sich häufig durch Bindestrich-Lösungen behelfen, das Anhängen der Rechtsform oder sonstiger beschreibender Elemente, aber wenn sich unter der namensidentischen Domain ein unmittelbarer Wettbewerber verbirgt, sollte man den Namen eher verwerfen.

2. Google-Check
Auch wenn die gleichnamige Domain noch verfügbar ist, sollte man vor dem nächsten Schritt den ausgewählten Namen googeln. Werden Millionen von Treffern für identische Inhalte angezeigt, spricht das meistens gegen eine Nutzung dieses Namens. Dabei ist natürlich der Branchenkontext zu beachten. Will zum Beispiel jemand ein Musikinstrument „Cobra“ nennen sind die Treffer, die sich auf Schlangen, Waffen oder Autos beziehen, weniger relevant.

3. Erster Marken-Check
Haben sich keine relevanten Suchmaschinen-Treffer ergeben, kann man beim Deutschen Patent- und Markenamt unter www.dpma.de zunächst selbst prüfen, ob es identische nationale Marken, EU-Marken (auch Unionsmarke genannt) und für Deutschland registrierte internationale Marken (sogenannte IR-Marken) gibt. Bei gleichlautendem Befund muss u.a. weiter gecheckt  werden:

  • Sind die für mich relevanten Waren- und Dienstleistungen betroffen?
  • Ist die Marke noch aktuell und wurde sie innerhalb der letzten 5 Jahre benutzt?

Als Grundregel gilt immer, dass die ältere Marke Vorrang hat.


4. Unternehmensregister
Nicht nur bereits existierende Markennamen können Konflikte verursachen, sondern auch gleichnamige Firmen, die ihren Namen (noch) nicht als Marke angemeldet haben. Hier lohnt sich ein schneller Blick auf www.unternehmensregister.de

5. Rollenspiel
Ausgefallene Namen können entweder eine hohe Alleinstellung garantieren oder zu vielen Missverständnissen führen. Letzteres sollte vermieden werden. Ein Software-Unternehmen wollte sich z.B. „Der kleine Prinz“ nennen; neben rechtlichen Problemen wegen der gleichnamigen Literatur, klingt es auch leicht verwirrend, wenn sich jemand am Telefon mit „Der kleine Prinz, Meier“ oder „Martina Schmidt, der kleine Prinz“ meldet. 
Der einfache Tipp lautet: Alle Standard-Kommunikationssituationen sollten im Vorfeld mit Rollenspielen getestet worden sein.

 

 

Erst wenn man diese Basis-Tests mit eigenen Namensvorschlägen erfolgreich durchgeführt hat, sollte man sich professioneller Unterstützung für die ebenfalls wichtigen Ähnlichkeits- und Detailrecherchen bedienen.
Sollten alle eigenen Versuche scheitern, ist dies keine Schande, sondern viel mehr die Regel und kein Wunder bei immerhin über 25 Millionen Marken und über 100 Millionen .com-Domains. Für diese Fälle gibt es jetzt das Angebot von NamesForStartUps.de.

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